Schöne Nägel sind die Krönung einer gepflegten Erscheinung. Jedoch lauern in der heutigen Gesellschaft zahlreiche Faktoren, die die Fuß- und Fingernägel gefährden und unansehnlich wirken lassen. Dazu zählen enge Schuhe und der häufige Kontakt mit Chemikalien wie Reinigungsmitteln oder Nagellackentfernern. Häufig ist jedoch eine Erkrankung Schuld an unschönen Nägeln. Speziell Nagelpilz ist hier auf dem Vormarsch, denn immerhin lassen sich über 50% der Nagelveränderungen auf Pilzbefall zurückführen. In Deutschland sind etwa 13% aller Männer und Frauen von dieser Krankheit betroffen.

Gerade beim Verdacht auf Nagelpilz sollte schnell gehandelt werden, denn es besteht Ansteckungsgefahr. Nagelpilz kann durch den einfachen Kontakt übertragen werden, so dass eine Infektion sehr leicht, beispielsweise im Schuhgeschäft, geschehen kann. Liegt eine Nagelpilz-Infektion vor, muss diese möglichst schnell durch einen Hautarzt bestimmt werden, sonst droht die völlige Zerstörung des Nagels.

Eine Nagelpilz-Infektion ist äußerst hartnäckig, so dass die Behandlung einen Zeitraum zwischen sechs und 12 Monaten in Anspruch nehmen kann. Dabei ist es wichtig, dass der Pilz durch antimykotische Wirkstoffe abgetötet wird, während sich der Nagel wieder regeneriert und seine ursprüngliche Oberfläche und Struktur annehmen kann. Bei diesem Prozess ist der Nagel sehr empfindlich und angreifbar, so dass die Therapie mit einem den Nagel stärkenden Medikament unterstützt werden sollte. Besonders effektiv ist hier der Einsatz von speziellen Nagellacken, die einerseits einen Schutzfilm auf den Nagel aufbringen, gleichzeitig aber auch in die Nagelsubstanz eindringen und dort eine Abtötung des Pilzes bewirken. Auf diese Weise können sich Nagel und Nagelbett wirkungsvoll erholen und ein gesundes Nagelwachstum herbeigeführt werden.