Stillkissen sehen nicht nur auf dem ersten Blick unförmig aus, sie sind es in Wirklichkeit auch und können dazu bis zu zwei Meter lang und vier Kilogramm schwer sein. Dennoch sind sie sowohl bei der schwangeren Frau als auch bei der stillenden Mutter sehr beliebt, weil ihre praktische Vielseitigkeit einfach überzeugt. Stillkissen sollte man sich nicht erst in der Stillzeit anschaffen, denn bereits in den letzten Monaten der Schwangerschaft können sie gute Dienste leisten. Das Stillkissen kann man entweder um den Babybauch oder auch hinter den Rücken legen, es sorgt zum einen für einen wesentlich gemütlicheren Schlaf der schwangeren Frau, zum anderen wird die Wirbelsäule dabei entlastet. Auch kann das Kissen als bequeme Rückenstütze beim Sitzen verwendet werden.
In der Stillzeit bietet das Stillkissen dann während des Stillens eine sichere Auflage für das Baby, Verspannungen der Schulter- und Nackenmuskulatur sowie wunde Brustwarzen auf Grund einer ungeschickten Haltung können so vermieden werden. Das Baby kann mit einem Stillkissen sowohl in der Wiegehaltung als auch unterm Arm gemütlich gebettet gestillt werden.
Beim Kauf eines Stillkissens sollte man darauf achten, dass es einen Reißverschluss hat, der notwendig ist, um den Füllgrad des Kissens bei den unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten auch variieren zu können. Es gibt verschiedene Materialien, um ein Stillkissen zu füllen. Perlen aus Polystyrol machen die Kissen leicht und flexibel und sind zudem haltbar, hygienisch und antiallergisch. Unter den natürlichen Füllungen mit Getreideschalen ist der Dinkelspelz am häufigsten im Einsatz, die Stillkisssen mit dieser Füllung nehmen die Körperwärme auf, sind anpassungsfähig und Form stabil, aber auch wesentlich schwerer als Polystyrol.
Eingetragen am: Donnerstag, 07. Oktober 2010 | Kategorie: Baby.