Akne ist eine Hautkrankheit, die ihren Anfang während der Pubertät nimmt und oft von selbst wieder verschwindet, wenn die Betroffenen ungefähr das fünfundzwanzigste Lebensjahr erreicht haben. Der Hauptgrund für die Entstehung von Akne mit ihren Begleiterscheinungen wie Mitessern, Pickeln und Pusteln sind hormonelle Veränderungen im Jugendalter. Vor allem Jungen haben oft deutlich stärker mit Akne zu kämpfen als Mädchen.
An Hautpartien, die über viele Talgdrüsen verfügen wie Gesicht, Dekollete, Nacken und Rücken, kommt es vermehrt zur Bildung von Pickeln. Es gibt milde, aber auch schwere Verlaufsformen von Akne. Da es sich um eine Hauterkrankung handelt, sollte Akne ärztlich behandelt werden. Mittlerweile existieren viele Möglichkeiten, die Beschwerden wie Hautentzündungen zu lindern, auch wenn eine Akne-Therapie ein eher langwieriger Prozess ist und nicht immer sofort sichtbare Verbesserungen erzielt werden können.
Akne-Patienten können selbst eine Menge tun, um die Hauterkrankung in den Griff zu bekommen. Die wichtigste Grundregel ist: Hände weg von Mitessern und Pickeln! Denn durch das unsachgemäße Ausdrücken von Pickeln verschlimmert sich der Zustand der Haut in der Regel noch. Das Pickelausdrücken sollte man besser ausgebildeten Fachkräften wie Kosmetikerinnen überlassen. Hautärzte empfehlen häufig hautschälende und antiseptische Präparate. Die Waschlotionen und Cremes reinigen die Haut, antibiotische Lösungen verhindern, dass sich Bakterien ausbreiten. Unter Umständen kann in schweren Fällen auch eine Behandlung mit Medikamenten oder eine Hormontherapie bei Frauen erforderlich sein.
Eingetragen am: Donnerstag, 02. September 2010 | Kategorie: Krankheiten.