Wird dem Körper über längere Zeit hinweg mehr Energie – in Form von kalorienreicher Nahrung – zugeführt, als er verbraucht, erhöht sich das Körpergewicht. Im Extremfall kann dies zu Fettleibigkeit, Adipositas, führen.
Fettleibige Menschen haben einen besonders hohen Anteil Fettgewebe im Körper. Dies bringt nicht nur eine eingeschränkte Lebensqualität mit sich, sondern kann sogar gefährlich werden. Denn adipöse bzw. fettleibige Menschen sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, ernste Erkrankungen wie Arteriosklerose, Diabetes Typ 2, Gicht oder Gelenkprobleme zu bekommen. Ebenso können Herzinfarkt und Schlaganfall die Folge sein.
Neben genetischen Faktoren sind vor allem ungesunde Lebensgewohnheiten verantwortlich dafür, dass Menschen stark übergewichtig werden. Mangelnde Bewegung und falsche Ernährung durch zu viel fettreiche und zuckerhaltige Nahrungsmittel sorgen für eine ungünstige Energiebilanz und lassen das Körpergewicht nach oben schnellen. Was aber können Fettleibige tun, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen?
Bewährt in der Adipositas-Therapie haben sich die Umstellung auf eine gesunde Ernährung, regelmäßige sportliche Betätigung, aber auch die Verhaltenstherapie. Eine Verhaltenstherapie kann dabei helfen, vernünftige Ernährungsgewohnheiten neu zu erlernen, Stress zu reduzieren sowie Essstörungen vorzubeugen. Die Umstellung auf kalorienreduzierte Kost und regelmäßiges Sporttreiben sind die wichtigsten Maßnahmen, langfristig und dauerhaft abzunehmen. Eine Körperfettwaage kann bei der Kontrolle des Gewichts helfen. In besonders schweren Fällen ist mitunter auch eine chirurgische Therapie – zum Beispiel die Magenverkleinerung oder das Anpassen eines Magenbandes – angebracht. Operative Eingriffe sind aber nicht ungefährlich bzw. nicht unbedenklich und kommen eigentlich nur dann zur Anwendung, wenn konservative Therapien fehlschlagen.
Eingetragen am: Donnerstag, 02. September 2010 | Kategorie: Krankheiten.