Eine behagliche Wärme ist Grundvoraussetzung dafür, dass wir uns in Wohnräumen wohl fühlen. Als besonders angenehm wird Strahlungswärme empfunden, die moderne Flächenheizungen liefern. Die bekannteste Art der Flächenheizung ist wohl die Fußbodenheizung. Es gibt aber noch andere Flächen-Heizsysteme, die ebenfalls viele Vorteile bieten, wie die Wandflächenheizungoder die Deckenheizung. Auch thermisch aktive Bauteile können den Bewohnern angenehme Wärme spenden.
Entsprechend den baulichen Voraussetzungen können Flächenheizung als Nasssystem oder als Trockenbausystem eingesetzt werden. Ein nachträglicher Einbau von Flächenheizungen ist auch in Altbauten möglich und trägt dort – ebenso wie im Neubau – erheblich zur Energieersparnis bei.
Wandheizungen sind derzeit besonders gefragt, denn sie schaffen ein optimales Raumklima und sorgen außerdem dafür, dass die Bausubstanz in einem guten Zustand bleibt. Der Wandflächenheizung sehr ähnlich ist die Deckenheizung, nur dass sie nicht in der Wand, sondern in der Zimmerdecke installiert wird. Deckenheizungen spenden konstante Wärme. Der hohe Strahlungsanteil gewährleistet, dass Temperaturen im Fuß- und Kopfbereich nahezu gleich hoch sind. Im Vergleich zur Wandheizung besitzt die Deckenheizung aber noch einen weiteren Vorteil: In der Regel ist es nicht möglich, Möbel unmittelbar an Wandflächenheizungen zu platzieren. Es kann daher vorkommen, dass die Wohnfläche nicht optimal ausgelastet wird. Wurde aber eine Deckenheizung eingebaut, können die Wände des Raums uneingeschränkt für die Möblierung genutzt werden. Auch Fußbodenheizungen schaffen mehr nutzbare Wohnfläche. Die unterschiedlichsten Fußbodenbeläge wie Fliesen, Naturstein, Parkett, Laminat, mitunter selbst Teppichböden können bei Fußbodenheizungen eingesetzt werden.
Eingetragen am: Dienstag, 06. Juli 2010 | Kategorie: Haustechnik.