Für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist ein herkömmlicher Treppenlift mit Sitzfläche weniger gut geeignet. Hier empfiehlt sich ein Plattformlift, der Rollstuhlfahrer im Rollstuhl barrierefrei von einem Stockwerk des Hauses in ein anderes befördern kann. Der Rollstuhl wird dazu auf die Plattform, eine circa quadratmetergroße Metallplatte, gefahren. Die Seiten des Liftes sind gesichert, so dass der Rollstuhl nicht wegrollen kann. Die meisten Treppenlifthersteller statten ihre Modelle mit entsprechendem Abrollschutz und Sicherheitsbügeln aus. Bedienen lassen sich moderne Plattformlifte mühelos automatisch.

Um einen solchen Lift einbauen zu können, muss die Treppe breit genug sein. Denn der Platzbedarf bei diesem Liftsystem ist wesentlich größer als bei einfachen Treppenliften. Zahlreiche Modelle verfügen über eine hochklappbare Plattform. Dadurch ist es auch für Fußgänger ohne weiteres möglich, die Treppe zu benutzen. Ist das Treppenhaus für den Einbau eines Plattformliftes nicht geräumig genug, bietet sich als Alternative der Hängelift an. Der Hängelifter wird unter der Decke installiert und ein Rollstuhlfahrer kann sich selbstständig in die Hängevorrichtung einklicken. Sogar sehr steile Treppen lassen sich mit einem Hängelift bewältigen.

Treppenlifte wie Sitzlift, Plattform- und Hängelift sind in der Regel teuer. Hinzu kommen die Montagekosten durch eine Fachfirma, die unterschiedlich hoch ausfallen können. Deswegen sind für viele auch preiswertere, gebrauchte Lifte interessant. Jedoch sollte man sich im Vorfeld gut über das jeweilige Produkt informieren, um wirklich Kosten zu sparen. Bei einer Neuanschaffung bieten einige Händler auch den Mietkauf an.

Dieser Fachartikel passt thematisch zu barrierefrei, gebrauchte Lifte, Hängelift, Lift, Plattformlift, Rollstuhlfahrer, Sitzlift, Treppenlift, Treppenlifthersteller.
Eingetragen am: Dienstag, 10. Februar 2009 | Kategorie: Barrierefreies Wohnen.