Stricken ist wieder in, doch nicht jeder hat die Zeit oder das Geschick, Wollteile selber mühevoll mit Garn und Nadeln herzustellen. Strickmaschinen erleichtern die Arbeit und bieten den Vorteil, innerhalb kurzer Zeit Strickmode nach eigenen Vorstellungen herzustellen. Dazu gehört ein perfektes Maschenbild, das von seit den 70er Jahren in elektrischer oder computergesteuerten Form angebotenen Strickmaschinen gefertigt wird.
Für Heim- und Hobbystricker eignen sich die Strickmaschinen, die der Fachhandel in großer Auswahl bereit hält. Die gewählte Garnstärke nimmt einen besonderen Stellenwert ein und bestimmt die Anzahl der Nadeln. Wer sich für das Musterstricken entscheidet, kann heute auf Modelle mit einer elektronischen Lochkartensteuerung zurück greifen. Der klassische Einbettsticker strickt lediglich rechte Maschen, während das Doppelbett linke wie auch Rechts-Links-Muster erzeugen kann und darüber hinaus auch das Rundstricken ermöglicht, wie es für die Sockenherstellung nötig ist.
Bei klassischen Rundstrickmaschinen sind Nadeln und Platinen kreisförmig angeordnet, wobei es hier insbesondere auf die Feinheit der verwendeten Nadeln ankommt. Wer von Hand rundstricken will, muss mit einem Faden auskommen, während beim maschinellen Rundstricken auch gleichzeitig mehrere Fäden verwendet werden können. Bei der industriellen Fertigung auf einer Rundstrickmaschine wird Gewebe hergestellt, dass im Handel unter der Bezeichnung Schlauchware bekannt ist. Das Gestrickte verlässt die Rundstrickmaschine als Schlauch und wird meist für die Weiterverarbeitung von Pullovern und T-Shirts verwendet. So genannte Schlauchware kann der Laie daran erkennen, dass störende Seitennähte bei den Textilien nicht vorhanden sind.
Eingetragen am: Donnerstag, 13. Mai 2010 | Kategorie: Gewerbe.