Die Mehrheit der von Berufsunfähigkeit Betroffenen ist vor allem mit psychischen Krankheiten konfrontiert, die ihnen die Beschäftigung im ursprünglichen Beruf unmöglich macht. Merkmal ist oft ein schleichender Abbau der Fähigkeiten. Aber auch körperliche Beschwerden, die zur Berufsunfähigkeit führen, können recht schleichend auftreten.
Die Werbegrafikerin Karola Z. war bereits mehrere Jahrzehnte in einer angesehenen Agentur beschäftigt, als eines Tages plötzlich ihre Schulter schmerzte. Zunächst hielt sie das für eine Muskelverspannung. Doch als auch ihre Hände hin und wieder unwillkürlich zu zittern begannen, zog Frau Z. einen Arzt zu Rate. Dessen Diagnose lautete: Parkinson. Diese Erkrankung beginnt in der Regel zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr, in selteneren Fällen auch früher. Die Beschwerde treten meist schleichend auf, die Symptome wie z.B. das Händezittern (Tremor) verschlechtern sich währenddessen. "Es hat meine rechte Hand erwischt, die ich zum Zeichnen benutze. Eine ruhige Hand ist in meinem Beruf als Grafikerin aber leider unerlässlich", so Frau Z.
Per medizinischem Gutachten wurde bei Frau Z. inzwischen volle Berufsunfähigkeit festgestellt. Seit einigen Monaten kann sie wegen ihrer Krankheit nicht mehr zeichnen und arbeitet nur noch halbtags in der Agentur, wo sie eine Stelle im Schreibbüro bekam, allerdings mit entsprechend geringerer Bezahlung. Das Beispiel ist zwar nicht repräsentativ, aber es zeigt, dass das Thema Berufsunfähigkeit jeden einmal betreffen kann und daher die Vorsorge mit einer entsprechenden Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist.
Eingetragen am: Sonntag, 21. Januar 2007 | Kategorie: Versicherung.