Die Bademode unterliegt wie die Mode an sich unterschiedlichen Trends, die sich im Laufe von Jahren und Jahrzehnten verändern. Der Badeanzug bekam vor mehr als 60 Jahren eine ernsthafte Konkurrenz durch den Bikini, der mehr Haut zeigte, als verbarg. Jedoch konnten nicht alle Frauen die knappe Variante tragen, denn der Bikini wendete sich in erster Linie an schlanke Frauen ohne Problemzonen. Daher war es nur eine Frage der Zeit, wann Modemacher den Frauen entgegen kommen würden, die gern auf einen Badeanzug verzichten, doch sich in einem knappen Bikini nicht wohl fühlen, weil ein paar Pfunde zuviel störend wirken.

Der Tankini, der als Variante vom herkömmlichen Bikini gilt, lässt viel Sonnenlicht an den Körper und kaschiert geschickt Problemzonen. Jede Frau kann mit einem Tankini schummeln, denn das Höschen hat einen hohen Beinausschnitt und verlängert die Beine optisch. Auch der Bauch kann geschickt kaschiert werden, denn Tankini-Höschen reichen in der Regel bis kurz unter den Bauchnabel und bestehen aus einem verstärkten Bauchteil. Das Oberteil ist ebenso großzügiger geschnitten und wird nicht wie beim herkömmlichen Bikini aus Dreiecken gebildet, sondern ähnelt einem enggeschnittenem Top. Auf diese Weise werden lästige Röllchen verdeckt und wer sich für einen unifarbenen Tankini entscheidet, streckt die Figur optisch. Auf diese Weise kann die Trägerin Haut zeigen, ohne sich über lästige Pfunde zu ärgern.

Tankinis werden wie herkömmliche Badeanzüge oder Bikinis überall angeboten und erfreuen sich wachsender Beliebtheit gerade bei den Frauen, die es nicht rechtzeitig bis zur Badesaison mit einer Bikinifigur schaffen. Der Tankini ist heute an keinem Strand oder Schwimmbad mehr wegzudenken.

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Eingetragen am: Donnerstag, 06. Mai 2010 | Kategorie: Bademode.