Die berufliche Weiterbildung ist eine Form der Erwachsenenbildung. Die beschleunigte wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Entwicklung sowie die gesellschaftlichen Veränderungen führen dazu, dass nur durch eine regelmäßige Weiterbildung, die auch als Fortbildung bezeichnet wird, den stetig wachsenden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt Rechnung getragen wird. Die Weiterbildung ist ein Muss für jeden, der seine Chance auf dem Arbeitsmarkt erhöhen will und bestrebt ist, sich beruflich weiter zu entwickeln.
Man unterscheidet dabei zwischen betrieblicher und individueller Weiterbildung. Die betriebliche Weiterbildung dient der Sicherstellung der Kompetenz der Arbeitnehmer an die gestiegenen Anforderungen der Wirtschaft. Und kompetente Mitarbeiter sind das wichtigste Gut, das eine Firma hat, um auf Dauer Konkurrenz fähig zu bleiben und erfolgreich zu sein. Der Vorteil ist, dass Weiterbildungskurse, die vom Unternehmen selbst organisiert und durchgeführt werden, auch vom Unternehmen finanziert werden. Das ist zum einen sehr lukrativ für den jeweiligen Mitarbeiter, aber mit dieser internen Weiterbildung verschafft sich die Firma die Möglichkeit, sich seine Fachkräfte für die Zukunft selbst heranzuziehen und auszubilden. Dieser Aspekt wird in naher Zukunft mehr denn je zum Tragen kommen, da in absehbarer Zeit Fachkräfte auf dem Markt Mangelware sein werden.
Die individuelle Weiterbildung dient der Fortbildung des Einzelnen, der hauptsächlich seine berufliche Situation dadurch verbessern will. Diese Form der Weiterbildung kann in Abend- und Wochenendseminaren, im Fernstudium oder im E-Learning erfolgen. Die meisten, die diese Wege gehen, tragen dabei selbst die Kosten und sollten natürlich reale Ziele im Auge haben und genau prüfen, ob eine reelle Chance besteht, dass sich die privaten Investitionen von Zeit und Geld für eine berufliche Verbesserung lohnen.
Eingetragen am: Mittwoch, 28. April 2010 | Kategorie: Arbeit & Beruf.