In Europa ist der Buchsbaum ein geschätztes Zier- und Nutzgehölz. In öffentlichen Parks, aber auch in Privatgärten ist das immergrüne Gehölz häufig anzutreffen. Im Frühling bildet Buchs angenehm duftende Blüten aus, die einheimischen Insekten, vor allem Bienen, reichlich Nahrung bieten. Je nach Sorte können Wuchsform, Größe, Blattfarben und Blattgrößen stark variieren. Das Holz der Pflanze wird häufig beim Drechseln verwendet.

Im Garten stehen Buchsbäume einzeln als Solitärpflanzen, oft werden die Gehölze aber auch zur Beeteinfassung von Beeten oder Rasenflächen verwendet. Buchsbaumhecken sind ebenfalls wichtige Elemente in Gärten. Buchsbaum lässt sich gut pflegen und man kann ihm die unterschiedlichsten Formen durch gezielte Schnitte verleihen. Im Rahmen der Park- und Pflanzen relativ widerstandsfähig sind und sowohl an sonnigen als auch schattigen Standorten gedeihen, können sie dennoch erkranken und leiden manchmal unter dem Befall von Pilzen. Betroffene Pflanzenteile müssen vollständig entfernt werden. Als Vorbeugemaßnahmen vor Krankheiten hat sich bewährt, für gut durchlüftete Bestände zu sorgen und krank aussehende Pflanzenbestandteile rigoros zurück zu schneiden. Gefürchtet bei Gärtnern ist die so genannte Buchswelke, von der meist nur einzelne Buchsbäume betroffen sind. Die Welke macht sich bemerkbar durch Braunfärbung der Pflanze und ein langsames Vertrocknen betroffener Bereiche. Wer Buchsbäume im Garten anpflanzen möchte, sollte wissen, dass sämtliche Teile giftig sind. In früheren Zeiten hatte Buchsbaum als Heilpflanze Bedeutung, heute findet er noch vorwiegend im Rahmen der Homöopathie Verwendung.