Besonders gute Wachstumsbedingungen finden Brennnesseln auf stickstoffreichen Böden vor. Daher sind sie besonders zahlreich an Standorten mit reichem Stickstoffvorkommen vertreten. Nicht umsonst gilt die Brennnessel als Zeigerpflanze für solche Böden.

Setzt die Vegetationsperiode ein, lässt auch das Wachstum der Brennnesseln nicht lange auf sich warten. Werden die Pflanzen nicht sofort beseitigt, können sie beträchtlich in die Höhe wachsen und sich stark ausbreiten. Brennnesseln bilden nur flache Wurzeln aus und lassen sich daher verhältnismäßig leicht entfernen. Bei ausgetrocknetem Boden haben es Gartenbesitzer allerdings schwer, Brennnesseln vollständig aus dem Erdreich zu holen. Besser gelingt dies nach ergiebigem Regen, wenn der Boden eher locker ist. Am besten nutzt man für die Entfernung von Brennnesseln einen Löwenzahnstecher. Außerdem sollte man Handschuhe tragen, denn die Brennhaare an den Pflanzen hinterlassen auf der Haut heftig schmerzende Schwellungen. Wer gar keine Brennnesseln in seinem Garten dulden möchte, muss dafür sorgen, dass nach Möglichkeit alle Wurzeln und –Ausläufer aus dem Boden entfernt werden.

Auch wenn die Brennnessel ein eher ungebetener Gast in Gärten ist, kann man ihr den Nutzen für die Natur nicht absprechen. Zum Beispiel ist sie wichtige Nahrungsquelle für viele Schmetterlingsraupen und man kann aus ihr pflanzenstärkenden Dünger sowie ein natürliches Schädlingsbekämpfungsmittel herstellen. Der menschlichen Gesundheit ist die Brennnessel zuträglich, wenn man aus ihren Blättern einen Tee zubereitet. Brennnesseln sind vitamin- und mineralstoffreich. In der Küche werden sie unter anderem für Suppen und Salate verwendet.

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Eingetragen am: Donnerstag, 06. Mai 2010 | Kategorie: Pflanzen.