Bei Gärtnern erfreuen sich Bodendecker ganz besonderer Beliebtheit, denn die in der Regel niedrig wachsenden Pflanzen können eine geschlossene Pflanzendecke ausbilden, die nicht aufwändig gepflegt muss. Bodendecker sind in der Lage, Unkraut zu unterdrücken. Einige Arten vertragen auch Schatten gut und können deshalb unter Bäumen oder Sträuchern angepflanzt werden. Auch andere, eher ungünstige Gartenareale wie Hangbereiche können durch Bodendecker aufgewertet werden. Ebenso machen sich die Pflanzen gut als Rasen- oder Beeteinfassungen.

Besonders begehrt sind natürlich farbenfroh blühende, Boden deckende Pflanzen. Nicht nur in Privatgärten, sondern auch in öffentlichen Grünanlagen und Parks kommen sie häufig zum Einsatz. Neben Blühpflanzen finden Arten mit buntem Laub oder immergrüne Bodendecker Verwendung. Viele Sorten breiten sich dicht an der Erdoberfläche aus und bilden Polster. Daneben gibt es aber auch Pflanzen, die durchaus in die Höhe wachsen können. Wer diese Bodendecker niedrig halten möchte, muss die neu ausgebildeten Triebe regelmäßig stutzen. Dadurch erhöht sich natürlich der Pflegeaufwand bei solchen Pflanzen.

Um möglichst lange Freude an Bodendeckern zu haben, ist es sinnvoll, sich für anspruchslose Sorten zu entscheiden, deren Lebensdauer viele Jahre beträgt. Sie decken kahle Bereiche im Garten mit der Zeit ab, verhindern Erosion und dämmen das Unkrautwachstum. Cotoneaster gehören zu den am häufigsten verwendeten Bodendeckern, weil sie keine besonderen Anforderungen an den Boden stellen und sowohl an schattigen als auch an sonnigen Standorten gedeihen.

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Eingetragen am: Donnerstag, 06. Mai 2010 | Kategorie: Pflanzen.