Für ein gesundes Wachstum benötigen Pflanzen jede Menge Nährstoffe. Die Nährstoffe beziehen Blumen aus ihrer unmittelbaren Umgebung, nämlich aus der Erde. Ist die Erde jedoch nährstoffarm, können Gärtner nachhelfen, indem sie ihre Pflanzen mit spezieller Blumenerde versorgen. Hierbei handelt es sich um Substrate, die aus Torf bestehen und mit Humus, Kompost, mitunter Holzfasern versetzt wird. Düngemittel sind ebenfalls Bestandteil von Blumenerde. Mittlerweile gibt es auch schon völlig torffreie Blumenerde im Handel.
Hoch in der Käufergunst steht Universalblumenerde, die für viele Pflanzen genutzt werden kann und oft preisgünstig zu haben ist. Daneben sind auch Spezialerden für bestimmte Blumensorten erhältlich, zum Beispiel Orchideenerde oder Rhododendrenerde. Angeboten wird Substrat für Blumen meist in großen Säcken aus Kunststoff von unterschiedlichem Volumen. So gibt es 10-, 20- oder 50-Liter-Säcke zu kaufen.
Blumenerden müssen zahlreiche Anforderungen erfüllen. Sie gewährleisten nicht nur die Nährstoffversorgung von Pflanzen, sondern haben auch die Funktion, Wasser zu speichern und der Pflanze – beispielsweise in Kübeln und Blumenkästen – den notwendigen Halt zu geben. Die Erden sorgen für einen optimalen Luft- und Wasserhaushalt und gewährleisten, dass der pH-Wert der jeweiligen Pflanze gerecht wird. Im Handel erhältliche Blumenerde darf keine Unkrautsamen enthalten und natürlich ebenso wenig Krankheitserreger oder schädliche Stoffe. Blumenerde sollte sich problemlos aufdüngen lassen, das heißt, sie darf von sich aus nicht zu nährstoffreich sein.
Eingetragen am: Donnerstag, 06. Mai 2010 | Kategorie: Gärtnern.