Der gepflegte und ertragreiche Obstgarten ist der besondere Stolz vieler Hobbygärtner. Damit die Bäume gut wachsen, gesund bleiben und viele Früchte tragen, müssen Gärtner jede Menge Zeit und Arbeit investieren. Das beginnt beim ausreichenden Wässern und endet beim richtigen Obstbaumschnitt.
Obstbäume wie Apfel-, Kirsch- oder Birnbäume werden meist im Herbst oder auch im Frühjahr gepflanzt. Für optimale Wachstumsbedingungen ist der richtige Standort entscheidend. Auch Düngergaben können helfen, die Entwicklung des Baums zu unterstützen. Schon beim Pflanzen wird in das Pflanzloch gemeinsam mit der Pflanzerde Mist und Kompost gegeben. Damit erhält der Baum gleich genügend Nährstoffe und einen guten Start.
In den ersten Jahren werden Obstbäume regelmäßig geschnitten. Wild wachsende Triebe sind zu entfernen, gleiches gilt für kranke Baumabschnitte. Damit nicht der ganze Baum von Krankheiten befallen wird, müssen erkrankte Äste bis ins gesunde Holz hinein geschnitten werden. Es gibt zahlreiche Krankheiten und Parasiten, die Obstbäumen zu schaffen machen können. Beispiele sind unter anderem Pilzerkrankungen, wie Schorf und Mehltau, oder Blattläuse. Aber auch Viren und Bakterien suchen Obstbäume manchmal heim. Zur Baumpflege gehört deshalb dazu, die Bäume vor Krankheiten zu schützen. Wie man dabei vorgeht, können Hobbygärtner entsprechender Fachliteratur entnehmen. Gute Ratschläge und Tipps zur Baumpflege gibt es gratis im Internet auf einschlägigen Ratgeber- und Gartenseiten.
Eingetragen am: Mittwoch, 28. April 2010 | Kategorie: Pflanzen.