Jemand der selbständig erwerbstätig ist und einen Kredit aufnehmen möchte, wird oftmals von den Banken abgelehnt, da die erwirtschafteten finanziellen Mittel aus einer Selbständigkeit nicht gerade als sicheres Einkommen zur Kreditgewährung heran gezogen werden können. Das heißt ein Gewerbetreibender, ein Freiberufler und somit Selbständiger kann in den meisten Fällen kein geregeltes, beziehungsweise nur ein schwankendes Einkommen nachweisen und könnte für einen Kreditgeber einen Zahlungsausfall bedeuten. Das Geschäft kann in Konkurs gehen, die Umsätze einbrechen und diese Faktoren werden von den Banken natürlich als nicht gerade positiv eingestuft.
Wird aber doch ein Kredit für einen Selbständigen gewährt, beläuft sich dies zudem nur bis zu einer bestimmten Kredithöhe, diese die benötigte Darlehenssumme oftmals nicht erreicht. Einige Banken verlangen außerdem vom Kreditnehmer so hohe finanzielle Sicherheiten, dass sich dieser auf wirtschaftlicher Ebene gesehen die Kreditaufnahme auch ersparen und gleich auf sein Eigenkapital zurück greifen könnte.
Trotz der Probleme und erschwerten Kreditvergaben, findet man dennoch unter all den Kreditanbieter einige, die auch einem Selbständigen einen Kredit gewähren und die Situation nicht ganz so engstirnig sehen. Des Weiteren gibt es auch innerhalb der Bundesländer verschiedene Leistungsträger, Bünde und Förderstellen, die den Selbständigen diverse Kredite anbieten und somit über einen finanziellen Engpass überbrückend helfen. Dabei sollte aber ein Selbständiger nicht gleich das erste Angebot annehmen, sondern sich umfassend informieren und einen Anbietervergleich durch führen. Denn Darlehensgeber, die sich auf Kredite für Selbständige spezialisiert haben, bieten oft maßgeschneiderte Kreditvarianten und Lösungen an, diese für die finanzielle Situation relevant sind.
Eingetragen am: Donnerstag, 15. April 2010 | Kategorie: Kredit.