Mit ihren meist unkündbaren Arbeitsverhältnissen haben Beamte in unserer Gesellschaft schon eine Reihe von Vorteilen, zu denen zur Sicherheit des Arbeitsplatzes natürlich daraus folgend auch ihre exzellente Bonität gehört. Das Wissen um die hohe Kreditwürdigkeit geht natürlich auch nicht spurlos an den Banken vorbei, die spezielle Beamtenkredite kreiert haben, die sich ausschließlich an Beamte und langjährige Angestellte im öffentlichen Dienst richtet. Natürlich können bei diesen Krediten besondere Konditionen gewährt werden.
Der Beamtenkredit wird unter anderem in Anspruch genommen, um ein Haus oder ein Auto zu finanzieren. Dieser Kredit ist eine Sonderform und zeichnet sich besonders durch seine günstigen Zinssätze und einer langen Laufzeit aus. Normalerweise wird mit Kreditabschluss eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen, der Kreditnehmer zahlt dabei nun keine monatlichen Tilgungsraten, sondern nur die anfallenden überschaubaren Zinsen für den Kredit sowie die Versicherungsprämie. Nach Ablauf der Versicherung wird mit der Auszahlungssumme der gesamte Kredit auf einmal getilgt.
Der Beamtenkredit wird nur gewährt, wenn keine weiteren Kredite bestehen, nicht betroffen sind üblicherweise der Dispositionskredit auf der Hausbank und bestehende Immobilienkredite. Bei anderen laufenden Krediten ist es daher ratsam, sie auszulösen, weil der Beamtenkredit nun mal so vorteilhaft wie kein anderer ist und die Defizite, die bei einer Ablösung entstehen, mehrfach wieder eingespielt werden. Diese Kredite werden natürlich von verschiedenen Banken angeboten, deshalb lohnt sich auch hier ein neutraler Kreditvergleich, denn Zinsen, Gebühren und Fristen weichen genauso ab wie die Qualität der Kapitalversicherung. Und auch ein Beamter will nicht unnötig sein Geld ausgeben, wenn es Möglichkeiten gibt, für weniger Geld ein Mehr an Leistung zu erhalten.
Eingetragen am: Montag, 12. April 2010 | Kategorie: Kredit.