Gebräunte Haut wirkt gesund und frisch. Viele suchen deshalb auch in den sonnearmen Wintermonaten nach Möglichkeiten, ihre Haut natürlich und dabei möglichst schonend zu bräunen. Nicht wenige bevorzugen für die Tönung des Teints die Bräune aus der Tube anstelle des Besuchs im Solarium.
Doch nicht bei jedem wirken die Selbstbräuner in Form von Sprays, Cremes, Tüchern oder Fluids. Viele Bräunungsmittel enthalten DHA, ein farbloses Kohlenhydrat pflanzlichen Ursprungs, das in der Hornschicht der Haut mit zelleneigenem Keratin reagiert und braune Farbstoffe bildet. Jedoch wirkt bei schätzungsweise zehn Prozent der Bevölkerung DHA nicht in der gewünschten Form und es tritt kein Bräunungseffekt auf. Bislang ist noch nicht genau geklärt, wo hierfür die Ursachen liegen.
Anfangs kann die Kunstbräune mitunter lediglich einen Tag anhalten. Werden Selbstbräuner häufiger benutzt, verlängert sich auch die Bräunung. Weil aber die obersten Hautschichten permanent als Schüppchen abgestoßen werden, müssen die Produkte circa alle drei bis vier Tage angewendet werden, damit die Tönung nicht verblasst. Obgleich die Haut nach der Benutzung von Bräunungsmitteln gebräunt erscheint, besteht kein Schutz vor Sonnenbrand. Vor dem Sonnenbaden ist deshalb spezieller Sonnenschutz zu verwenden. Selbstbräuner haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Sie sollten spätestens dann ersetzt werden, wenn ihr Geruch stechend geworden ist.
Eingetragen am: Freitag, 23. Januar 2009 | Kategorie: Kosmetik.