Der Studentenkredit ist geschaffen worden als eine Möglichkeit, die notwendigen Lebenshaltungskosten während der Hochschulausbildung finanzieren zu können. Damit kann vielen Studenten geholfen werden, denn das Bafög reicht nicht aus und Nebenjobs sind für ein konzentriertes Lernen auch nicht gerade förderlich und verlängern im ungünstigen Fall sogar die Studienzeit. Wer nicht die Möglichkeit hat, von den Eltern unterstützt zu werden, für den ist der Studentenkredit eine willkommene Alternative.
An die Bewilligung des Kredites sind keine besonderen Bedingungen geknüpft, denn man muss ja davon ausgehen, dass der Student und Antragsteller über kein geregeltes monatliches Einkommen verfügt. Außer der Tatsache, dass er 18 Jahre alt sein muss und über einen festen Wohnsitz in Deutschland verfügen sollte, ist für die Kreditwürdigkeit von Vorteil, wenn ein zweiter Kreditnehmer im Kreditantrag steht, oftmals die eigenen Eltern, Geschwister oder vertraute Freunde mit einer ausreichenden Bonität in Form einer geregelten, nachweisbaren Arbeit. Dabei ist zu beachten, dass die Aufnahme eines Studentenkredites den Bezug von Bafög nicht ausschließt, weil sich das Bafög einzig und allein nach dem Einkommen und Vermögen des Studenten und seiner Eltern richtet, ein Kredit gehört dazu nicht.
Bei aller Freude über die Bewilligung von einem Studienkredit sollte man aber stets die Rückzahlung im Auge behalten, auch wenn sie langfristig angelegt ist. Denn der vermeintlich günstige Kredit sorgt nun mal für einen nicht unerheblichen Schuldenberg, aber der ist eben oftmals nicht zu vermeiden, um die gesamten Kosten während des Studiums auch wirklich decken zu können um letztlich den Studienerfolg nicht auf diese Weise zu gefährden. Das Lernen ersetzt den Kredit allerdings nicht.
Eingetragen am: Montag, 29. März 2010 | Kategorie: Kredit.