Eine besondere Form der Gardine ist die Scheibengardine. Sie nimmt nicht die gesamte Fläche des Fensters ein, sondern nur einen Teilbereich. Deshalb wird diese Gardine auch als Kurzgardine oder Panneaux bezeichnet. Kurzgardinen können direkt am Fensterrahmen angebracht werden. Dazu werden häufig Teleskop- oder Vitragestangen eingesetzt. Mit Schlaufen ausgestattete Gardinen zieht man einfach auf die Stangen und befestigt die Stangen dann an den Halterungen am Fensterrahmen.

Panneaux verdecken oft nur den unteren oder auch oberen Bereich eines Fensters. Manchmal sind die Gardinenstangen sowohl oben als auch mittig angebracht. Die Vorhänge verdecken dann den oberen und unteren Fensterteil, während die Mitte frei bleibt und einen ungehinderten Blick nach draußen ermöglichen, wohingegen Plissees nur den unteren Teil frei lassen. Vorteilhaft sind Kurzgardinen vor allem an kleinen Fenstern. Sie engen Fenster nicht optisch ein, bieten Sichtschutz und lassen den Raum hell und freundlich erscheinen. An großen Fenstern sind oft Flächenvorhänge oder Stores vorteilhafter.

Meist werden Scheibengardinen aus sehr leichten und transparenten Stoffen gefertigt. Erhältlich sind unter anderem Häkelware oder aus Spitzen gefertigte Gardinen. Durch ihre oftmals aufwändige Gestaltung tragen Panneaux wesentlich zur geschmackvollen Fensterdekoration bei. Neben weißen Kurzgardinen stehen viele weitere Farbnuancen, zum Beispiel messing oder silber, zur Auswahl. Der besondere Vorzug von Scheibengardinen besteht vor allem darin, dass sie im Handumdrehen abgenommen bzw. aufgehängt werden können und dadurch das Fensterputzen wesentlich erleichtern.