Viele Wintersportler kennen das Problem: Der Spaß am Snowboarden oder Skifahren wird einem verleidet, wenn man nach einiger Zeit im Freien zunehmend kältere Füße bekommt. Auch anderen Menschen, die sich viel bei Kälte draußen aufhalten, wie zum Beispiel Angler, Jäger oder Bergsteiger und Fahrradfahrer, machen kalte Füße zu schaffen. Wer weder auf seine Freizeitaktivitäten verzichten noch in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt sein möchte, kann zu beheizbaren Sohlen greifen, die im Handel erhältlich sind.

Einzelne Modelle sind bereits zu durchaus moderaten Preisen zu bekommen. Die Sohlen werden einfach in die Schuhe eingelegt und spenden über Batterien oder Akkus angenehme Wärme. Bei Verbrauchern besonders gefragt sind preisgünstige Produkte, die individuell passend zugeschnitten werden können und deren Temperatur je nach Bedarf regelbar ist. Es gibt aber bereits auch anatomisch vorgeformte, beheizbare Einlegesohlen, die laut Hersteller einen perfekten Halt und optimale Passform bieten und für den Sport besonders geeignet sein sollen. Einige Skischuhhersteller statten ihre Komfortmodelle inzwischen schon serienmäßig mit solchen Heizsystemen aus.

Nicht nur Füße frieren schnell, sondern auch die Hände. Wer selbst in Handschuhen ständig kalte Hände hat, soll von speziellen Handwärmsystemen profitieren. Moderne beheizbare Handschuhe sind angenehm zu tragen und auch die notwendigen Ladegeräte machen sich kaum noch störend bemerkbar. Allerdings sind beheizbare Handschuhe wesentlich kostspieliger als Thermosohlen und nicht für jeden erschwinglich.