Grillkamine sind vielseitiger nutzbar als herkömmliche Grills oder auch Gartenkamine. Denn sie dienen einerseits als Grillgeräte und spenden andererseits Licht und an kühlen Tagen willkommene Wärme. Befeuert wird ein Grillkamin im Allgemeinen mit Holz. Bei einigen Modellen können auch andere Brennstoffe zum Einsatz kommen. Die Grills müssen dazu aber aus Spezialbeton bestehen, denn einfacher Beton kann bei extrem hoher Temperaturentwicklung Risse bilden.
Als Feuerholz ist besonders Laubholz wie Birke oder Buche geeignet. Damit das Holz gut brennt, sollte es trocken sein. Kaminholz ist zum Verfeuern bereit, wenn es circa zwei bis drei Jahre an einem geschützten, aber luftigen Standort gelagert wurde. Alternativ zu Brennholz können handelsübliche Holzkohlebriketts verwendet werden. Das gilt insbesondere, wenn im Gartenkamin gegrillt werden soll. Man legt das Grillgut auf ein Grillbrett oder direkt auf den Rost, wenn ausreichend Glut entstanden ist – erkennbar daran, dass die Holzkohle außen eine weißliche Färbung annimmt. Zwar entsteht beim Betrieb eines Grillkamins auch Rauch, jedoch wird der Qualm – im Gegensatz zu herkömmlichen Grills – nach oben abgeführt.
Es besteht die Möglichkeit, Grillkamine fertig im Fachhandel zu kaufen. Sie können aber ebenso selbst gebaut werden. Darüber hinaus sind Bausätze aus verschiedenen Materialien wie Ton oder Beton erhältlich. Mittels Spezialkleber werden die einzelnen Komponenten des Bausatzes miteinander verbunden. Von außen kann der Grillkamin nach Belieben gestaltet, zum Beispiel mit Farbe oder Putz versehen werden.
Eingetragen am: Donnerstag, 18. März 2010 | Kategorie: Garten.