Speziell ausgeführte Arbeitsschuhe können die Arbeit erleichtern. Durch ein ergonomisches Fußbett, leichtes und atmungsaktives Obermaterial oder ihre besondere Stützfunktion gewährleisten sie einen hohen Tragekomfort. Das ist vor allem für Berufstätige wichtig, die während ihrer Arbeit viel laufen oder stehen müssen. In vielen Berufen ist auch die Farbe der Schuhe vorgegeben, so findet man in medizinischen-Berufen oft weiße Birkenstock-Sandalen oder auch helle Crocs oder Turnschuhe.
Wenn Arbeitschuhe darüber hinaus noch über bestimmte Sicherheitsmerkmale verfügen, werden sie als Schutzschuhe bezeichnet. Geschützt werden unterschiedliche Bereiche des Fußes: Rutschhemmende Sohlen verhindern zum Beispiel die Sturzgefahr. Einige Sohlen sind auch durchtrittsicher und bewahren die Träger von Sicherheitsschuhen vor Verletzungen auf hartem oder spitzem Untergrund.
Bei Sicherheitsschuhen sind insbesondere auch die Zehen geschützt. In die Schuhe eingearbeitete Zehenschutzkappen können je nach Ausführung starkem Druck standhalten. Schutzkappen bestanden früher ausschließlich aus Stahl. Heute werden zunehmend leichtere Materialien eingesetzt wie Kunststoff oder Aluminium und Titan.
Sicherheitsschuhe sind gegen zahlreiche äußere Einflüsse gefeit. Unter anderem gibt es öl-, feuer- oder säurebeständige Schutzschuhe, die beispielsweise von Chemiearbeitern oder Mitarbeitern der Feuerwehr getragen werden. Menschen, die vorwiegend im Freien arbeiten müssen wie Beschäftigte in der Forst- und Landwirtschaft, brauchen Schutzschuhe und –Stiefel, die resistent gegenüber Nässe und Feuchtigkeit sind. Um die Sicherheit zu erhöhen, werden sogar in Gummi- bzw. PVC-Stiefel Zehenschutzkappen eingearbeitet. Auch die Sohlen von Arbeitsschuhen müssen vielfältige Anforderungen erfüllen. Daher sind Laufsohlen häufig antistatisch, extrem wärme- und kälteisoliert, öl- und benzinbeständig, rutschfest und schockabsorbierend.
Eingetragen am: Donnerstag, 18. März 2010 | Kategorie: Arbeit & Beruf.