Im Gegensatz zu Pflanzenfressern zermahlen Hunde, als typische Fleischfresser, ihre Nahrung nicht lange, sondern schlucken sie schnell herunter. Dadurch werden die Zähne kaum mechanisch gereinigt und es entstehen Zahnbeläge bzw. Plaque. Aus weichem Zahnbelag wird mit der Zeit Zahnstein, der zu Zahnfleischentzündungen und Zahnausfall führen kann.
Schutz vor der Entstehung von gefährlichem Zahnstein bietet regelmäßiges Zähneputzen auch beim Hund. Dazu werden spezielle Hunde-Zahncremes verwendet in Kombination mit einer geeigneten Hundezahnbürste, zum Beispiel einer Doppelkopfzahnbürste. Verweigern Hunde die Mitarbeit bei der Zahnpflege rigoros, können besondere Kausticks oder Kauknochen zur Vorbeugung gegen Zahnstein dienen.
Im Tierfachhandel gibt es beispielsweise Kauknochen aus flexiblem Naturkautschuk. Diese besitzen eine besondere Form, so dass sämtliche Teile des Hundegebisses gereinigt werden können. Das Innere der Knochen wird mit gesunden Leckerli oder Hundenahrung gefüllt, wodurch der Hund zum Kauen des Knochens zusätzlich animiert wird. Es wird ein Doppeleffekt erzielt, da nicht nur die Zähne gepflegt werden, sondern auch der Kiefer trainiert wird. Andere Kauknochen bestehen aus bissfester Rinderhaut und sind mit fettarmem Geflügelfleisch gefüllt. Der Hund muss lange auf dem Knochen kauen, was sich positiv auf die Zähne auswirkt. Hochwertige Dentalsticks enthalten wenig Fett, dafür aber einen hohen Proteinanteil. Die Kaustreifen können auch gut als Belohnung für den braven Hund verwendet werden. Täglich einen Zahnpflegestick zu geben, ist meist ausreichend.
Eingetragen am: Donnerstag, 22. Januar 2009 | Kategorie: Haustiere.