Vliestapeten sind derzeit ausgesprochen populär, denn sie lassen sich vergleichsweise leicht an die Wand bringen, sehen edel aus und überzeugen zudem in punkto Wohngesundheit. Geprägte Vliesfasertapeten bestehen nämlich aus einem gesundheitlich unbedenklichen, atmungsaktiven Zellstoff-Textilfaser-Mix. Die Tapeten können anschließend mit Biofarben überstrichen werden, wirken oft aber auch ungestrichen eindrucksvoll.
Wird beim Tapezieren ein spezieller Kleister verwendet, lassen sich die Bahnen bei der nächsten Wohnungsrenovierung leicht und in einem Stück wieder von der Wand abziehen. Die Wand ist danach ohne große Vorbereitungen wieder tapezierbereit. Es spricht also einiges dafür, sich für Vliestapeten zu entscheiden.
Besonders beim Tapezieren präsentieren diese Tapeten ihre Vorzüge. Sie müssen nicht eingekleistert werden und danach ruhen wie herkömmliche Papiertapeten. Stattdessen wird die Wand eingekleistert und die Vliestapetenbahn auf der Wand abgerollt, ein Tapeziertisch muss dazu nicht aufgebaut werden. Die Bahnen werden nicht überlappend geklebt, sondern Naht an Naht. Klebt die Bahn an der Wand, wird sie mit einer Moosgummirolle von der Mitte hin zu den Seiten angedrückt. Um Stoßkanten richtig auszurichten und anzudrücken, empfehlen sich Nahtroller. Überstände an Boden und Decke lassen sich leicht mit Hilfe eines Tapeziermessers und Lineals abschneiden. Wer sich die Arbeit zusätzlich erleichtern möchte, kann spezielle Vlies-Kleistergeräte verwenden, die im Fachhandel erhältlich sind.
Eingetragen am: Donnerstag, 22. Januar 2009 | Kategorie: Wohnen.