Kompaktleuchtstofflampen, die meist als Energiesparlampen bezeichnet werden, sind anerkanntermaßen sehr wirtschaftlich durch ihren geringen Stromverbrauch und verfügen über eine lange Lebensdauer. Umso unverständlicher ist es, dass den modernen Lampen auch heute noch mit zahlreichen Vorurteilen begegnet wird. So wird unter anderem behauptet, dass Energiesparlampen nur kaltes, ungemütliches Licht liefern, das für den Wohnbereich weniger gut geeignet ist. Dieses Vorurteil kann leicht entkräftet werden. Inzwischen gibt es Kompaktleuchtstofflampen in nahezu allen Lichtfarben. Sie spenden – je nach den individuellen Bedürfnissen der Verbraucher – beispielsweise angenehm warmes, rötliches Licht. Einige Modelle können aber auch dem Tageslicht ähnliches kaltes Licht liefern. Darüber hinaus sind im Handel sogar farbige Energiesparlampen erhältlich.

Widersacher der ESP behaupten oft, dass der Energieverbrauch der Lampen insbesondere beim Einschalten sehr hoch ist. Auch dieses Vorurteil trifft nicht zu. Die Lampen verbrauchen beim Start kurzfristig, und zwar in der Regel weniger als 0,1 Sekunden, etwas mehr Energie von circa dreißig bis fünfzig Watt. Das entspricht annähernd dem Strombedarf von fünf Sekunden während des üblichen Betriebs. Dieser geringfügig erhöhte Stromverbrauch während der Startphase kann also durchaus vernachlässigt werden.

Gern führen Energiesparlampen-Gegner auch an, dass die Lampenlebensdauer beim häufigen Schalten drastisch verkürzt wird. Bei modernen Modellen ist dies aber nicht der Fall. Es gibt unter anderem so genannte elektrodenlose Kompaktleuchtstofflampen, bei denen die Schalthäufigkeit für die Lebensdauer der Lampen überhaupt keine Rolle spielt.