Ob Angler oder Nichtangler – wer schnell und unkompliziert Fische räuchern möchte, entscheidet sich für einen Tischräucherofen. Gerade Neulinge im Bereich des Räucherns profitieren von der leichten Bedienbarkeit der Geräte. Öfen plus Zubehör gibt es in vielen Angelshops vor Ort sowie natürlich in Internetfachgeschäften.
Überall im Freien, zum Beispiel auf dem Balkon, im Garten oder auf dem Campingplatz, können Tischräucheröfen betrieben werden. In geschlossenen Räumen dürfen die verschiedenen Modelle nicht verwendet werden, da – ähnlich wie beim Grillen – auch beim Fischräuchern Qualm entsteht. Räucherfreunde benötigen außer dem Ofen noch Brennpaste oder Spiritus sowie Räuchermehl und Lauge, um darin die Fische einzulegen. Für das Räuchermehl kommen Holzarten wie Buche, Erle, Kirsche oder Eiche in Betracht. Besonders harzhaltige Holzsorten wie Kiefer und Tanne sind nicht geeignet. Für einen verbesserten Geschmack des Räucherguts sorgen Gewürze, unter anderem Wacholderbeeren. Wer das Räuchermehl nicht selbst anmischen möchte, greift zu fertig gewürztem Mehl, das ebenfalls im Fachhandel erhältlich ist.
Der Fisch wird zum Räuchern vorbereitet, indem er gereinigt und in eine Salzlauge gelegt wird. Rezepte für Laugen stehen im Internet zur Verfügung, jedoch können Laugen ebenso wie Räuchermehl bereits fertig erworben werden. Die Fische sollten ungefähr für zwölf Stunden in der Lauge liegen. Hat man nicht so viel Zeit, kann man eine stärkere Lauge herstellen und den Fisch darin für eineinhalb Stunden einlegen. Liegt die Forelle auf dem Rost, wird der Ofen mit einem Deckel fest verschlossen und schon nach zwanzig bis dreißig Minuten kann man den frisch geräucherten Fisch genießen. Sehr große Fische müssen zerteilt werden, damit sie in den Tischräucherofen passen. Sie benötigen auch eine längere Garzeit.
Eingetragen am: Mittwoch, 28. Januar 2009 | Kategorie: Ernährung.