Rasenflächen können einfach mittels Rasenmäher in Form gebracht werden. Die Pflege der Rasenkanten gestaltet sich allerdings häufig aufwändiger. Unbefestigte Rasenkanten lassen sich übermähen. Das gilt in der Regel auch für pflegeleichte Ränder mit Kantensteinen, die nur wenige Zentimeter höher als der Rasen sind.

Sind die Begrenzungen jedoch zu hoch, ist es notwendig, dem Gras mit speziellen Hilfsmitteln zu Leibe zu rücken. Manuelle Rasenkantenscheren bieten sich zur Pflege der Rasenkanten an. Da die Arbeit mit diesen Geräten jedoch verhältnismäßig aufwändig und zeitintensiv ist, eignen sie sich eher für kleine Rasenflächen. Bei Rasen mit vielen langen Kanten empfehlen sich elektrisch betriebene Rasenkantenschneider bzw. Rasentrimmer. Sie vereinfachen die Kantenpflege wesentlich, sind aber teurer als Grasscheren zur manuellen Nutzung.

Das Gras kann sich in benachbarte Beete oder Wege ausbreiten, wenn ihm nicht Einhalt geboten wird. Um das Auslaufen des Rasens in angrenzende Bereiche zu verhindern, ist es erforderlich die Rasenkante mindestens zweimal im Jahr sauber und akkurat abzustechen. Dies geschieht mit Hilfe einer gespannten Schnur, eines Spatens oder eines speziellen Kantenstechers. Viele Gartenbesitzer setzen heute Rasenkantensteine, die ein regelmäßiges Abstechen der Kante überflüssig machen. Passend zum Stil des Gartens sind beispielsweise farbige Betonrasenkantensteine oder Kunststoff-Rasenkantensteine erhältlich. Beet- und Raseneinfassungen können außerdem aus Metall oder Holz – zum Beispiel in Form von Palisaden – bestehen.

Dieser Fachartikel passt thematisch zu Betonrasenkantensteine, elektrisch betriebene Rasenkantenschneider, Gras, Kantenstecher, Kunststoff-Rasenkantensteine, manuelle Rasenkantenscheren, Pflege der Rasenkanten, Raseneinfassungen, Rasenflächen, Rasenkante, Rasenkantensteine, Rasenmäher, Rasentrimmer.
Eingetragen am: Mittwoch, 10. März 2010 | Kategorie: Gärtnern.