Hausmittel aus Omas Zeiten sind derzeit wieder stark im Kommen, denn mit ihnen können Erkältungsbeschwerden oft sehr wirkungsvoll behandelt werden. Auch Ärzte stehen den erprobten und altbewährten Mitteln meist aufgeschlossen gegenüber und empfehlen ihren Patienten außer Medikamenten beispielsweise auch Halswickel oder Wadenwickel.

Bei Fieber erzielen feuchte Wadenwickel, wenn sie richtig angewendet werden, im Allgemeinen eine ausgezeichnete Wirkung. Bei Bronchitis bewähren sich dagegen Brustwickel, die zum einen Wärme abgeben und zum anderen heilsame Wirkstoffe über Haut und Atmungsapparat in den Körper führen. Auch bei Halsschmerzen sind Wickel eine gute Wahl. Es bieten sich zur Behandlung von Halsschmerzen beispielsweise Quark- oder Kartoffelwickel an.

Die typische Erkältung geht meist mit starkem Schnupfen einher. Empfehlenswert sind bei Schnupfen vor allem Inhalationen, zum Beispiel mit Salzwasser. Ebenfalls wirksam sind Nasenspülungen, auch wenn sie von vielen als unangenehm empfunden werden. Warme Ganzkörper- oder Fußbäder sind bei der Behandlung von Erkältungen ebenfalls angebracht. Nur wenn der Patient Fieber hat, sollte auf Bäder verzichtet werden.

Bei Erkältungskrankheiten muss dem Körper viel Vitamin C zugeführt werden. Deshalb sollten Kranke öfter Obst und Gemüse verzehren. Bestimmte Nahrungsmittel, vor allem Hühnersuppe, haben eine wissenschaftlich bewiesene, entzündungshemmende Wirkung und sind als Krankenkost besonders gut geeignet. Viel trinken hilft dabei, den durch Schnupfen verursachten Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen. Außerdem wird durch Kräutertees und Wasser der Schleim verflüssigt.