Körperfettwaagen sind besondere Personenwaagen, die nicht nur das Gewicht der Person auf der Waage, sondern auch deren Körperfettanteil angeben sollen. Das Messen des Körperfetts geschieht mit Hilfe von Elektroden, die auf der Standfläche der Personenwaage angebracht sind. Die bloßen Füße stehen dabei auf den Elektroden und es wird Strom von geringer Stärke durch den Körper geleitet.

Körpergewebe setzen elektrischer Energie einen bestimmten Widerstand entgegen. Dieser variiert je nach Art des Gewebes. Wasser und Muskeln sind gute Leiter, bei Fett jedoch ist der Widerstand höher. Wird also ein höherer Widerstand gemessen, kann dies auf viel Körperfett zurückzuführen sein. Allerdings liefern Körperfettwaagen oder auch BMI-Waagen, insbesondere einfache Modelle, relativ ungenaue Messergebnisse. Die Messungen können zudem schwanken, wenn man verschiedene Waagen verwendet. Grundsätzlich gilt, dass die Haut bei der Messung trocken sein sollte, um Ergebnisse nicht zu verfälschen. Außerdem ist es ratsam, sich immer zur selben Zeit, möglichst nicht unmittelbar vor oder nach dem Essen, zu wiegen.

Prinzipiell messen herkömmliche Körperfettwaagen nur den Körperfettanteil der unteren Extremitäten, also von der Hüfte abwärts. Das hängt damit zusammen, dass der Elektrodenstrom nur von einem Fuß zum anderen geleitet werden kann. Mittlerweile gibt es aber auch Körperfettwaagen, die Elektroden in Handgriffen aufweisen. Diese Waagen liefern genauere Ergebnisse, denn es werden die Bereiche zwischen allen Messpunkten berücksichtigt und verrechnet. Verfälschungen der Messergebnisse kann es aber auch hier geben, wenn die Haut, die mit den Elektroden in Berührung kommt, feucht ist.

BMI Waagen helfen den Körperfettanteil zu bestimmen und errechnen den BMI Wert, so daß man im Rahmen einer Ernährungsumstellung oder einer Diät gezielt den Körperfettanteil senken kann.

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Eingetragen am: Montag, 08. März 2010 | Kategorie: Gesundheit.