Besonders häufig sind Kinder von Erkältungskrankheiten betroffen. Im Jahr kann ein Kind bis zu zehn Erkältungen durchmachen. Dass Kinder so anfällig gegenüber Erkältungskrankheiten sind, liegt daran, dass ihr Immunsystem noch nicht ausreichend entwickelt ist. Außerdem ist bei ihnen das Ansteckungsrisiko verhältnismäßig groß, weil sie häufig mit anderen erkrankten Kindern im Kindergarten oder in der Schule in engen Kontakt kommen. Es ist nicht weiter schlimm, wenn sich Kinder erkälten, im Gegenteil. Banale Erkältungen tragen dazu bei, dass sich das kindliche Abwehrsystem richtig ausbilden kann.
Wenn die Kleinen krank werden, merken Eltern dies relativ schnell. Die Kinder sind häufiger müde als gewöhnlich, sind blass und haben Beschwerden. Wie bei Erwachsenen äußern sich die Symptome als Halsschmerzen, Husten, Heiserkeit oder Schnupfen. Trotz des verhältnismäßig schlechten Allgemeinbefindens sind Erkältungen bei Kindern häufig komplikationslos. Kommen aber bakterielle Infektionen hinzu, muss der Arzt aufgesucht werden. Durch Bakterien verursachte Erkrankungen sind beispielsweise Mandel- oder Mittelohrentzündung sowie die Entzündung der Blase.
Eltern können einiges dafür tun, die Erkältungsbeschwerden ihrer Kinder zu lindern. Sie sollten darauf achten, ihr Kind warm zu halten und für genügend Ruhe und Schlaf sorgen. Außerdem ist es wichtig, ausreichende Mengen an Flüssigkeit, zum Beispiel Tee, zu verabreichen. Mit Honig gesüßter Tee wird von Kindern meist gern getrunken. Gegen Schmerzen helfen vom Arzt verordnete Medikamente. Und mit feuchten Wadenwickeln lässt sich auf einfache Weise das Fieber senken.
Eingetragen am: Mittwoch, 28. Januar 2009 | Kategorie: Medizin.