Wenn die Glasscheibe des Kaminofens häufig verrußt, so ist dies ein echtes Ärgernis. Ursachen für das Verrußen sind beispielsweise das Verbrennen nassen Holzes oder Fehler beim Anheizen, wenn zum Beispiel eine falsche Luftsteuerung gewählt wird. Die beim Verbrennen entstehenden Rauchgase färben die Fläche der Scheibe von innen schwarz und vom flackernden Feuer ist nicht mehr viel zu sehen. Man kann dem Verrußen vorbeugen, indem man nur trockenes Holz verheizt, für die richtige Luftzufuhr sorgt und Schwelbrand vermeidet.
Ist jedoch die Glasscheibe bereits verrußt, muss sie gesäubert werden, damit Kaminofenbetreiber wieder den Schein der Flammen genießen können. Dabei zur Chemiekeule zu greifen, ist nicht nur unnötig, sondern auch schädlich. Denn gelangen die Reinigungsmittel an lackierte Oberflächen des Ofens kann dies zu unschönen, bleibenden Flecken führen. Man muss keine teuren Reinigungsmittel für Kaminöfen kaufen, die zudem noch die Umwelt belasten. Es ist nämlich auch möglich, die Glasscheibe des Ofens einfach mit Hilfe von Asche, etwas Wasser und Papier von der Küchenrolle zu säubern.
Dazu befeuchtet man lediglich ein Stück Küchenpapier und tunkt es in die Asche. Aber Vorsicht: Es darf nur Holzasche verwendet werden, Asche von anderen festen Brennstoffe kann große Partikel enthalten, die die Scheibe zerkratzen. Das mit Asche bedeckte, feuchte Tuch wird über die kalte, innere Kaminscheibe langsam in kreisförmigen Bewegungen geführt. Dabei entsteht ein Schmierfilm, der anschließend mit einem trockenen Einweg-Haushaltstuch von der Küchenrolle oder einem modernen Mikrofasertuch wieder entfernt wird. Das Resultat ist eine saubere, kostengünstig und ohne Chemie gereinigte Scheibe.
Eingetragen am: Montag, 15. Februar 2010 | Kategorie: Kamin & Öfen.