Neurodermitis ist eine recht weit verbreitete Hauterkrankung, von der sogar schon Babys betroffen sein können. Die Krankheit tritt in Schüben auf und geht einher mit Ekzembildung und starkem Juckreiz. Neurodermitis ist erblich bedingt und nicht ansteckend. Oft führen Umwelteinflüsse und Stress zum Ausbruch der Krankheit. Um Beschwerden zu lindern und Symptome zu reduzieren, werden Medikamente eingesetzt.
Um neuen Schüben vorzubeugen, empfehlen Mediziner vor allem Allergene, die allergische Reaktionen auslösen können, zu meiden sowie eine gesunde Lebensweise. Die richtige Hautpflege hat bei Neurodermitis wie auch bei Psoriasis wesentlichen Anteil daran, die Beschwerden einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Die empfindliche Neurodermitis-Haut muss sorgfältig gereinigt und gepflegt werden, ohne dass sie dabei zu stark gereizt wird. Betroffene sollten unbedingt darauf achten, dass in den Reinigungs- und Pflegemitteln keine Allergie auslösenden Substanzen enthalten sind.
Durch angemessene Hautpflege kann die Haut wirkungsvoll unterstützt werden, so dass sie ihrer Schutzfunktion nachkommen kann. Oft lässt sich darüber hinaus der quälende Juckreiz reduzieren und die Haut reizende Umweltstoffe dringen nicht so leicht ein. Wichtig ist, dass Cremes und Salben der Haut viel Feuchtigkeit spenden und sie gut fetten. Die Präparate müssen verträglich sein und sich gut verstreichen lassen. Für optimalen Schutz sind die Pflegepräparate regelmäßig täglich zu verwenden, auf jeden Fall morgens und abends.
Ölbäder können auch positive Effekte haben, indem sie einerseits die verkrusteten Hautschuppen ablösen und andererseits irritierende Stoffe von der Haut waschen und die Haut dabei auch noch ausreichend befeuchten. Allerdings darf man nicht zu heiß baden. Gut sind Badetemperaturen von fünfunddreißig bis siebenunddreißig Grad Celsius.
Eingetragen am: Montag, 15. Februar 2010 | Kategorie: Krankheiten.