Von der oftmals in Schüben verlaufenden Schuppenflechte sind viele Menschen betroffen. Sie kann in jedem Lebensalter auftreten und ist derzeit nicht heilbar. Für die Entstehung der Schuppenflechte oder Psoriasis sind genetische Faktoren und bestimmte Risikofaktoren wie lokale Hautschädigungen, übermäßiger Alkoholkonsum, Medikamente oder auch Infektionen verantwortlich. Das körpereigene Abwehrsystem richtet sich bei Schuppenflechte-Patienten gegen die eigenen Hautzellen. Die entsprechenden Hautzellen verdicken sich, es bilden sich rötliche Flecken, die mit silberweißen Schuppen überzogen sind. Vor allem Knie und Ellbogen sind Bereiche des Körpers, an denen Schuppenflechte vermehrt in Erscheinung tritt.

Durch bestimmte Therapien und Medikamente können Ärzte die Beschwerden bei aktuellen Schuppenflechte-Schüben lindern. Doch auch Patienten können dazu beitragen, dass sich das Beschwerdebild verbessert. Von herausragender Bedeutung ist die auf die Haut abgestimmte Hautpflege.

Die Haut von Psoriasis-Patienten muss vor Austrocknung geschützt werden. Oft ist sie nicht in der Lage, Feuchtigkeit zu halten. Menschen mit fettiger Haut werden Feuchtigkeit spendende Cremes empfohlen mit hohem Wasser- und niedrigerem Fettgehalt. Bei trockener Haut, Schuppenflechte oder Neurodermitis haben sich fettreiche Salben und Cremes bewährt, die die Haut vor Austrocknung schützen. Alles, was der Haut Feuchtigkeit entziehen kann, sollte vermieden werden, wie zum Beispiel zu langes Baden in heißem Wasser. Zum Waschen bieten sich rückfettende Emulsionen an, die Substanzen wie Glycerin, Hyluronsäure oder Harnstoff enthalten.

Manchmal ist auch der Kopf betroffen. Spezielle Schuppenlöser entfernen die Schuppen von der Kopfhaut. Nach der Behandlung wird der Kopf mit einem milden Shampoo gewaschen. Da UV-Strahlung häufig einen positiven Effekt auf die Erkrankung haben kann, werden so genannte Psor-Kämme eingesetzt. Diese Kämme verfügen über Leuchtstoffröhren und versorgen den Kopf mit der notwendigen Lichtdosis.

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Eingetragen am: Montag, 15. Februar 2010 | Kategorie: Krankheiten.