Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage, alle Vitamine selbst zu produzieren. Deswegen ist es notwendig, fehlende Vitamine mit der täglichen Nahrung zuzuführen. Vitamine sind in unterschiedlichen Lebensmitteln enthalten, beispielsweise in Obst und Gemüse, in Fleisch und Fisch oder in Milchprodukten. Zu wenig Nahrung oder eine einseitige Fehlernährung liefern nicht genügend der lebensnotwendigen Vitamine. Dadurch bedingt kann es zu Vitaminmangelerscheinungen kommen.

Gründe für Hypovitaminosen, wie Vitaminmangelerscheinungen auch genannt werden, sind darüber hinaus bestimmte Krankheiten. Manche Menschen können die Vitamine aus der Nahrung nicht verwerten und leiden demzufolge unter Vitaminmangel. Eine ungenügende Versorgung mit Vitaminen kann aber auch bei Menschen der Fall sein, die permanentem Stress ausgesetzt sind oder stark rauchen und viel Alkohol trinken. Auch Leistungssportler haben einen erhöhten Vitaminbedarf ebenso wie Schwangereund Stillende.

Fehlende Vitamine können unterschiedliche Beschwerden auslösen – von Nachtblindheit über krankhafte Hautveränderungen und Haarausfall bis hin zu Blutarmut. Im Allgemeinen kommt es bei einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung nicht zu Vitaminmangelerscheinungen, denn es werden dabei ausreichend Vitamine mit der Nahrung aufgenommen. Gesunde Menschen mit normalem Vitaminbedarf brauchen also keine zusätzlichen Vitaminpräparate einzunehmen. Tritt in bestimmten Lebenssituationen dennoch vorübergehend Vitaminmangel auf, so schaffen vitaminreiche Lebensmittel und gegebenenfalls Vitaminpräparate Abhilfe. Ärzte und Ernährungsberater können bei der Umstellung auf gesunde Kost und Änderung der individuellen Essgewohnheiten helfen.