Wer beim Garagentor viel Wert auf Komfort legt, wird sich in der Regel anstatt für herkömmliche Schwingtore für ein modernes, motorbetriebenes Sektionaltor entscheiden.
Die Sektionaltore bestehen aus einzelnen Elementen, die im Fachjargon als Sektionen bezeichnet werden. Es gibt Decken- und Seiten-Sektionaltore. Die Sektionen werden dabei entweder horizontal oder vertikal unter die Garagendecke oder – im Falle des Seiten-Sektionaltores – an eine Seitenwand geschoben. Der Vorteil von Decken-Sektionaltoren liegt in der Platzersparnis. Gerade bei Garagen mit geringem Vorplatz bilden sie eine gute Alternative zu anderen Torformen. Es werden neben Holztoren vor allem Sektionaltore aus Stahlblech oder Aluminium angeboten, die häufig noch mit Lüftungsöffnungen oder Fenstereinsätzen versehen sind. Weitere Garagentorvarianten sind das Rolltor aus Metall oder Kunststoff oder das Wandlauf- bzw. Deckenlauftor.
Neben reibungsloser Funktion, komfortabler Bedienung und ästhetischer Optik spielt vor allem der Sicherheitsaspekt bei der Bewertung von Metallgaragentoren eine wesentliche Rolle. Gefahr besteht besonders dann, wenn Tore infolge ungesicherter oder defekter Teile abstürzen. Auch ein angemessener Klemmschutz ist notwendig, damit Personen, insbesondere Kinder, nicht zu Schaden kommen. Anzeichen für mangelnde Sicherheit bei Garagentoren können Rost und Löcher in den einzelnen Elementen, aber auch verbogene Schienen oder Ähnliches sein. Eingeschränkte Funktionen machen sich mitunter noch durch ungewohnte Geräusche beim Bedienen des Tores bemerkbar. Sicheren Absturzschutz von Toren bieten Mehrfachfeder- oder Mehrfachseilsysteme. Sie verhindern, dass bei Feder- bzw. Seilbruch das Tor abstürzt. Tore sollen darüber hinaus über eine automatische Hinderniserkennung verfügen, damit sie sofort stoppen, wenn sie auf Widerstand treffen.
Eingetragen am: Donnerstag, 18. Dezember 2008 | Kategorie: Auto & KFZ.