Das Besondere an einer Wärmepumpenheizung ist, dass sie die in der Umwelt vorhandene Wärmeenergie nutzt, um damit Gebäude zu beheizen. Wärme wird dem Grundwasser, der Luft oder dem Erdreich entzogen und mittels Wärmepumpe auf eine höhere Temperatur gebracht, so dass ganze Gebäudekomplexe angenehm erwärmt werden können.
Allerdings muss dazu Energie – oft in Form von elektrischer Energie – aufgebracht werden. Ob eine Elektro-Kompressions-Wärmepumpe umweltverträglich arbeitet, hängt von verschiedenen Parametern ab, zum Beispiel von der Art der Stromerzeugung und der Leistungszahl der Wärmepumpe. Grundsätzlich verfügen Wärmepumpen über das Potenzial, Primärenergie und Brennstoffe zu sparen, weil die Umweltenergie zu Heizzwecken genutzt wird und dadurch der Verbrauch von fossilen Energieträgern reduziert werden kann.
Wärmequellen sind unter anderem Erdwärmekollektoren oder Erdwärmesonden. Erdwärmekollektoren werden nur in geringer Tiefe als Heizschlangen im Erdreich verlegt. Im Gegensatz dazu stehen Erdwärmesonden – Bohrungen in die Tiefe. Bohrungen sind insofern vorteilhaft, weil – anders als bei Kollektoren – nicht das gesamte Grundstück umgegraben werden muss. Dafür sind die Bohrungen aber kostenintensiv. Es gibt noch weitere Arten von Wärmepumpen wie Luftwärmepumpe und Grundwasserwärmepumpe. Luftwärmepumpen nutzen die Umgebungsluft und erfordern keine hohen Investitionskosten. Doch kann eine solche Pumpe viel Strom verbrauchen, vor allem im Winter, und auch die Geräuschbelastung sollte bei dieser Art Wärmepumpe nicht unterschätzt werden.
Eingetragen am: Sonntag, 31. Januar 2010 | Kategorie: Haustechnik.