Mit Strom zu heizen, ist im Allgemeinen ökologisch und wirtschaftlich nicht vertretbar. Strom sollte eigentlich nur dort eingesetzt werden, wo er wirklich erforderlich ist. Das ist beim Heizen nicht der Fall. Mittlerweile gibt es moderne, sehr effiziente Heizungsanlagen, die über einen hohen Wirkungsgrad verfügen, teils alternative Energien wie Solarenergie nutzen und sparsam im Betrieb sind. Über all diese positiven Eigenschaften verfügen elektrische Heizungen einschließlich der bekannten Nachtspeicheröfen, nicht.
In früheren Jahrzehnten hatten Nachtspeicherheizungen durchaus eine Daseinsberechtigung. Die Heizungen selbst gaben keine schädlichen Abgase an die Umgebungsluft ab und wurden mit kostengünstigem Nachtstrom betrieben. Zu argumentieren, dass Nachtstromöfen umweltfreundlich seien, weil sie keine direkten Emissionen verursachen, ist aber Augenwischerei. Denn bei der Erzeugung des zum Betrieb der Heizungen notwendigen Stromskommt es durchaus zu Umweltschäden, wenn die elektrische Energie in Kohlekraftwerken erzeugt wird.
Außerdem wird vielerorts kaum noch günstiger Nachtstrom angeboten. Die Strompreise schnellen insgesamt in die Höhe, so dass Heizen mit Strom auf die Dauer zu einem teuren Vergnügen wird. Selbst modernere Nachtspeicheröfen arbeiten ineffizient, denn der Gesamtwirkungsgrad schließt auch die Stromerzeugung ein. Bei der Stromproduktion jedoch entstehen große Mengen des Klimakillers CO2 sowie weitere schädliche Abgase. Da gibt es heute weit bessere Möglichkeiten, für wohlige Wärme in den Wohnräumen zu sorgen und dazu an Betriebskosten zu sparen.
Eingetragen am: Montag, 25. Januar 2010 | Kategorie: Haustechnik.