Eine besondere Schutzvorrichtung am Haus ist das Schneefanggitter. Es besteht im Allgemeinen aus Metall und wird mit Hilfe von Klammern und Stützen im unteren Bereich des Hausdaches montiert. Ergiebige Schneefälle verursachen im Winter dicke Schneeschichten. Ist das Dach steil, geraten die Schneemassen leicht ins Rutschen. Es gehen so genannte Dachlawinen ab, die Passanten verletzen oder Sachschäden entstehen lassen können.
Als Schutz vor abrutschendem Schnee haben sich Schneegitter bewährt. Nicht nur Schnee, sondern auch Eis birgt erhebliches Gefahrenpotenzial. Im unteren Bereich des Daches bilden sich Eiszapfen, die bei länger anhaltendem Frost eine beachtliche Länge und auch ein großes Gewicht erreichen können. Brechen die Eiszapfen dann ab, können sie unter Umständen Menschen verletzen sowie Gebäudeteile oder darunter befindliche Autos beschädigen. Außerdem können Eiszapfen Schäden an der Dachrinne verursachen. Auch als Schutz vor Eis werden Schneefanggitter installiert.
Die Montage der Schneefangsysteme ist recht anspruchsvoll. Berücksichtigt werden müssen unter anderem die Schneelast, der Neigungswinkel des Dachs, die konkreten Dachabmessungen und die Distanz zwischen Schneegitter und Dach. Damit das Gitter seine Funktion voll erfüllen kann, ist es sinnvoll, die Montage einem Dachdecker zu überlassen. Die Profis können genau berechnen, wie viel Gitter erforderlich ist, um Schutz vor abrutschendem Schnee zu gewährleisten und an welcher Stelle das System montiert werden muss.
Eingetragen am: Montag, 25. Januar 2010 | Kategorie: Haustechnik.