Anders als bei herkömmlichen elektrischen Kochfeldern entsteht bei einem Induktionskochfeld die Wärme im Boden des Kochtopfs. Dabei wird ein magnetisches Wechselfeld erzeugt. Die Kochplatte selbst bleibt vergleichsweise kühl, denn es wird beim Kochen mit dem Induktionskochfeld nur der Topf erwärmt.

Nicht jedes Kochgeschirr eignet sich allerdings für diese Art des Kochens. So bleiben Kochgeräte aus Glas oder Keramik  kalt, denn es kommt bei ihnen nicht zur Wärmeentwicklung. Auch Töpfe aus Edelstahl oder Aluminium können häufig nicht eingesetzt werden. Man benötigt spezielles ferromagnetisches Kochgeschirr. Denn vor allem bei diesem Material wird die elektromagnetische Energie an der Unterseite des Topfes in Wärme umgewandelt. Der Kauf speziellen Kochgeschirrs ist natürlich ein Nachteil.

Wettgemacht werden die Kosten durch die energiesparende Arbeitsweise des Induktionskochfelds. Das Kochfeld ist sehr schnell heiß und es entstehen keine Wärmeverluste durch Abstrahlung an die Umwelt. Ein Liter Wasser wird beispielsweise in nur circa zwei Minuten zum Sieden gebracht. Kochzeiten können sich durch Kochen mit Induktion teils drastisch verringern. Die Wärme entsteht genau dort, wo sie benötigt wird: nämlich im Topfboden. Umliegende Zonen bleiben kalt. Überkochen von Speisen kommt daher nicht vor. So können sich auch keine Speisereste ins Kochfeld einbrennen. Damit wird eine mühevolle Reinigung des Induktionskochfelds überflüssig. Lediglich mit einem feuchten Lappen wird das Glas abgewischt.