Im Herbst und Winter ist die Haut besonderen Strapazen wie zu trockenem Innenraumklima, klirrender Kälte im Freien und kratzenden Kleidungsstücken ausgesetzt. Nicht nur das Gesicht braucht an kalten Tagen besondere Pflege, sondern auch die übrigen empfindlichen Körperpartien, vor allem die Hände oder trockene und schuppige Ellbogen und Knie.

Fett stellt einen guten Schutz vor Kälte dar. Deswegen enthalten viele Körperpflegemittel, die sich zur Pflege der Winterhaut gut eignen, hochwertige natürliche Öle und Fette wie Weizenkeim- oder Avocado-Öl. Nach der Körperreinigung sollte daher immer mit fetthaltigen Bodylotionen oder Körperölen gecremt werden. Zur Trockenheit neigende Bereiche wie die Ellbogen können besonders großzügig mit den Pflegeprodukten versorgt werden, damit sie nicht rau werden.

Und auch die Hände dürfen nicht vernachlässigt werden. Das Tragen von Handschuhen ist an kalten Tagen ein Muss. Um Handrücken, Handflächen und Finger zu schützen, sollten die Hände nach jedem Waschen mit spezieller Handcreme gepflegt werden. So werden sie auch im tiefsten Winter nicht rot, rissig oder schuppig.

Seife oder herkömmliche Duschgels können die Haut austrocknen. Zur Körperreinigung empfehlen sich milde Waschgels oder rückfettende Duschpräparate. Wer durchgefroren ist, genießt besonders gern ein Vollbad. Jedoch schadet zu häufiges Baden dem Säureschutzmantel der Haut. Deswegen sollte man nach Möglichkeit nur ein- bis zweimal in der Woche baden und dabei nicht länger als eine Viertelstunde im Wasser bleiben. Eine Badetemperatur von sechsunddreißig bis siebenunddreißig Grad ist empfehlenswert. Öl- und Cremebäder versorgen die Haut während des Badens mit einer Extraportion Pflege.

Wenn man auch die Gesichtspflege auf die eisigen Temperaturen abstimmt, kann der Winter getrost kommen!

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Eingetragen am: Mittwoch, 06. Januar 2010 | Kategorie: Kosmetik.