Hunde, die im Freien, zum Beispiel in einem Zwinger gehalten werden, brauchen eine Hundehütte als Schutzort. Optimal ist es, die Hütte mit einem Liegeplatz aus Holz zu kombinieren und beide Elemente zu überdachen. Nicht nur der Liegeplatz, sondern auch die Hundehütte sollte aus Holz gefertigt sein. Stein als Baumaterial ist nicht geeignet, da Steinhütten keinen Wärmeschutz im Winter bieten.
Relativ kostengünstig lassen sich Hundehütten aus Nadelsperrholz errichten, das Material ist einfach zu verarbeiten und trotzdem robust. Besondere Bedeutung besitzt die richtige Größe des Hundehauses. Die Abmessungen der Hütte sollten individuell auf die Größe des Vierbeiners abgestimmt sein. Wenn die Hundehütte zu groß ausgeführt ist, kann der Hund sie nicht mittels eigener Körpertemperatur warm halten. Eine zu kleine Hütte verhindert, dass das Tier sich bequem darin wenden oder liegen kann. Außerdem entsteht häufig Kondenswasser im Innenraum, das zu einem Gesundheitsrisiko für den Vierbeiner werden kann.
Als Schutz vor der kalten Erde sollte der Boden der Hundehütte besonders dick und nach Möglichkeit mit einer Unterkonstruktion versehen sein. Die Wände sind doppelwandig auszuführen. Auf diese Weise können Dämmmaterialien wie Styropor in die Hohlräume eingebracht werden, was für zusätzlichen Wärmeschutz im Winter sorgt. Aufmerksamkeit sollten Heimwerker auch dem Eingangsbereich der Hütte schenken. Die Öffnung muss groß genug sein, damit der Hund ungehindert ins Innere der Hütte gelangen kann. Der Eingang sollte nicht zur Wetterseite weisen. Ein Windfang vor der Öffnung bietet im kalten Winter Schutz. Alternativ kann man in der kalten Jahreszeit auch den Eingang verhängen, zum Beispiel mit einem Sack oder einer Decke.
Eingetragen am: Mittwoch, 06. Januar 2010 | Kategorie: Haustiere.