Vor allem größere und temperamentvolle Hunde werden oft in Zwingeranlagen untergebracht. Der Zwinger muss natürlich groß genug sein, damit das Tier ausreichend Auslauf bekommt. Die Anlage muss ebenso Schutz- und Rückzugsmöglichkeiten wie eine Hundehütte für den Hund bereithalten.

Einen Hundezwinger kann der versierte Heimwerker ohne weiteres selbst bauen. Baumaterialien sind im Heimwerker- bzw. Baumarkt erhältlich, Bau- und Montageanleitungen für die Umzäunung, die Hundehütte und die Liegestätte einschließlich Überdachung stehen auf zahlreichen Internetseiten zur Verfügung.

Eine alleinige Zwingerhaltung ist abzulehnen. Denn Hunde sind soziale Tiere und benötigen täglich Kontakt zu Herrchen und Frauchen. Wenn der Zwinger sicher und stabil gebaut ist und darüber hinaus dem Hund Bewegungsfreiheit ermöglicht, spricht aber nichts dagegen, einen Hund mehrere Stunden am Tag oder in der Nacht in der Anlage unterzubringen. Die richtige Zwingerhaltung bringt auch Vorteile in gesundheitlicher Hinsicht mit sich: Die Hunde sind widerstandsfähig, weil sie sich viel im Freien aufhalten, und bekommen Anregung von außen.

Doch nicht jeder Hund ist für eine Haltung im Zwinger geeignet. Bestimmte Haushundrassen gehören nicht in einen Zwinger, ebenso wenig wie erkrankte oder ängstliche Tiere. Auch wenn die Anlage sehr groß ist, braucht der Hund trotzdem jeden Tag seinen Spaziergang und Beschäftigung, zum Beispiel in Form von Spielen oder Toben, um ein gesundes und ausgefülltes Leben führen zu können.