In den kalten Monaten steigt wieder die Gefahr, an Erkältungen oder sogar an der Grippe zu erkranken. Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, sind bestimmte Hygienemaßnahmen notwendig.
Viren werden oft durch Tröpfcheninfektion übertragen. Erkrankte Menschen verbreiten Erreger beispielsweise durch Husten oder Niesen. Um andere nicht anzustecken, sollte man ausschließlich ins Taschentuch husten bzw. niesen. Ist kein Taschentuch zur Hand, empfehlen Mediziner, in die Armbeuge zu husten.
Körperkontakt zu anderen und vor allem zu Kranken sollte vermieden werden. Deshalb auf das Händeschütteln bei der Begrüßung lieber verzichten. Außerdem ist es ratsam, sich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten. Eine besonders wichtige Hygienemaßnahme besteht im regelmäßigen und gründlichen Händewaschen. Die Hände werden circa eine halbe Minute lang unter fließendem Wasser mit Seife gewaschen. Vor allem Flüssigseife eignet sich zum Händewaschen gut. Anstelle benutzter Handtücher sollten beim Abtrocknen Papierhandtücher oder Lufttrockner zum Einsatz kommen. Die Hände möglichst immer vom Gesicht fernhalten, damit die Erreger nicht auf die empfindlichen Schleimhäute gelangen können.
Ist ein Familienmitglied erkrankt, sollte es getrennt von den übrigen Personen im Haushalt schlafen. So wird das Ansteckungsrisiko verringert. Regelmäßiges Lüften trägt dazu bei, das Klima in beheizten Räumen zu verbessern. Luftbefeuchter tun ein Übriges, um für ausreichend Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Oft reicht schon ein mit Wasser befülltes Gefäß auch. Denn es ist besonders wichtig, die Schleimhäute feucht zu halten. Zu trockene Luft führt zur Schleimhautaustrocknung. Nasenspülungen können ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten, die Schleimhäute zu befeuchten. Obendrein werden Krankheitserreger dabei weggespült.
Eingetragen am: Mittwoch, 06. Januar 2010 | Kategorie: Medizin.