Vor allem im Winter sollten Hundehalter der richtigen Pfotenpflege bei ihren Tieren viel Aufmerksamkeit schenken, denn Hundepfoten werden auf winterlichen Spaziergängen stark beansprucht und sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt.
Man sollte ungestreute Wege bevorzugen, denn Streusalz oder Streusplitt bzw. Sand können Verletzungen an den Pfoten verursachen. Auch grobkörniger Schnee ist nicht selten für Pfotenprobleme verantwortlich. Setzt sich Eis oder Schmutz zwischen den Zehen ab, führt dies häufig zu schmerzhaften Druck- oder Scheuerstellen. Ebenso sind Schnittverletzungen durch das Laufen über Splitt oder scharfe Eiskanten nicht selten. Wenn die Tiere nach dem Gassigehen ihre Pfoten ablecken, nehmen sie obendrein gesundheitsschädliches Industriesalz auf. Um dem vorzubeugen, sollten die Pfoten der Vierbeiner nach dem Spazierengehen mit warmem Wasser abgewaschen werden. Nach der Reinigung ist das Eincremen mit einer entzündungshemmenden Salbe oder Creme sinnvoll.
Eingecremt werden sollten die Pfoten ebenso vor jedem Spaziergang im Winter. Man kann dazu Vaseline, Melkfett oder eine im Handel erhältliche Pfotenschutzcreme verwenden. Die Creme dient dazu, eine Schutzschicht zu bilden, so dass Streusalz die empfindlichen Pfoten nicht angreift.
Bei Hunden mit starkem Haarwuchs zwischen den Zehen sollten die langen Haare am Ballen vorsichtig abgeschnitten werden. So wird verhindert, dass sich Eisklumpen oder Verunreinigungen dort festsetzen können. Wer Hundepfoten im Winter die richtige Pflege angedeihen lässt, kann unbesorgt mit seinem Vierbeiner draußen unterwegs sein.
Eingetragen am: Mittwoch, 06. Januar 2010 | Kategorie: Haustiere.