Für den Bau von Terrassen kommen unterschiedliche Hölzer in Betracht. Wichtige Forderungen an Terrassenholz bestehen vor allem im Hinblick auf Härte, Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit des Materials. Relativ neu sind Terrassendielen aus Bambus, die – wie Dielen aus Holz – durch Robustheit, universelle Einsatzfähigkeit, Eleganz und Stabilität punkten können.
Bambus ist eine ausgesprochen schnell wachsende Pflanze, deren Holz in Asien seit vielen Jahrhunderten als Baumaterial genutzt wird. Bei der Herstellung von Bambusdielen wird das Naturmaterial sehr starkem Druck ausgesetzt. Durch die Verdichtung entsteht ein Produkt, das über hohe Festigkeit und Strapazierfähigkeit verfügt und dadurch auch für den Außenbereich geeignet ist. Obendrein behandeln die Hersteller die Terrassendielen mit Naturölen, um die Haltbarkeit noch zu erhöhen. Bambus-Terrassendielen sind ausgesprochen stabil, anders als bei Holzdielen findet kein Verdrehen statt. Bambus erzielt seine enorme Härte durch den hohen Anteil an Silizium. Als Bodenbelag sind diese Dielen etwas Besonderes, denn sie strahlen viel natürlichen Charme und auch einen Hauch von Exotik aus.
Es gibt unterschiedliche Farbvarianten, in der Regel präsentieren sich Bambusdielen aber in heller und sommerlich-leichter Optik. Aufgrund der speziellen Oberflächenstruktur und der lebendigen Maserung kann es die ökologische Bambusterrasse in punkto Attraktivität ohne weiteres mit jeder Holzterrasse aufnehmen. Da überrascht es nicht, dass Terrassendielen aus Bambus auch hierzulande immer beliebter werden.
Eingetragen am: Montag, 11. Januar 2010 | Kategorie: Baustoffe.