Vor allem in den Herbstmonaten treten bei vielen Menschen Stimmungsschwankungen auf, sie fühlen sich dann antriebs- und lustlos, sind häufig müde oder depressiv. Dieses Phänomen wird als saisonal abhängige Depression bezeichnet, auch der Begriff Herbstdepression ist gebräuchlich.
Länger anhaltende depressive Zustände bedürfen medizinischer Behandlung. Doch häufig ist es möglich, schon mit kleineren Änderungen im Tagesablauf eine Verbesserung der Stimmung zu erzielen. Da vor allem Tageslicht sehr positive Auswirkungen auf das menschliche Gemüt hat, ist es ratsam, sich täglich – auch bei schlechtem Wetter – für eine halbe bis eine Stunde im Freien aufzuhalten und auf diese Weise Energie zu tanken. Es ist sinnvoll, sich beim Aufenthalt im Freien auch zu bewegen. Denn körperliche Aktivität ist ebenfalls ein guter Stimmungsaufheller. Neben ausgedehnten Spaziergängen bieten sich dafür Sportarten wie Rad fahren, Joggen, Nordic Walking oder Inline Skating an. Wer beispielsweise mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und obendrein noch die Mittagspause für einen Spaziergang in der Natur nutzt, tut gleichermaßen etwas für die Fitness und das seelische Wohlbefinden.
Im Kampf gegen Stimmungstiefs hilft auch Wellness, beispielsweise in Form von Massagen oder Saunagängen. Auch das abendliche Vollbad in der Badewanne kann zum entspannenden Erlebnis werden durch die Verwendung von angenehm duftenden Badezusätzen oder Duftkerzen, die auf dem Wannenrand abgestellt werden. Überhaupt steigern angenehme Düfte die Stimmung. Frische Blumen, aber auch Kräuter auf der Fensterbank sorgen in der Wohnung für Wohlgerüche ebenso wie Duftlampen oder –Kerzen.
Eingetragen am: Montag, 11. Januar 2010 | Kategorie: Medizin.