Von den Bäumen herab fallendes Laub kann in den Herbstmonaten in öffentlichen Grünanlagen, aber auch in Privatgärten zu einem echten Problem werden. Die Blätter der Laubbäume werden vom Wind umhergewirbelt, sie liegen auf Wegen, Autostellplätzen oder Grünflächen und bieten keinen schönen Anblick.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um des herumliegenden Laubes Herr zu werden. Gartenbesitzer greifen in der Regel zu Harke und Rechen und tragen die Blätter auf Laubhaufen zusammen, um sie anschließend zu entsorgen. Immer häufiger kommen jedoch nicht nur in öffentlichen Anlagen, sondern auch in Privatgärten Laubsauger zum Einsatz. Diese Geräte, die entweder mit einem Benzinmotor, einem Elektromotor oder mit Akku betrieben werden, saugen das Laub an und blasen es anschließend meist in einen Fangbehälter. Auch schlecht erreichbare Stellen können mit dem Laubsauger gereinigt werden. Einige Modelle sind mit einem integrierten Häcksler ausgestattet, das Abfallvolumen kann dadurch erheblich reduziert werden. Gleichzeitig dient das gehäckselte Material als Dünger für den Garten. Je nach Ausstattung und Leistung sind Laubsauger oft schon zu günstigen Preisen im Gartenfachhandel bzw. in Baumärkten erhältlich. Sie tragen vor allem in großen Anlagen und Gärten zur Arbeitserleichterung bei.
In kleineren Gärten ist der Einsatz von Laubsaugern allerdings weniger empfehlenswert. Denn beim Laubsaugen werden viele Kleinstlebewesen wie Käfer oder Spinnen getötet. Ratsamer ist es daher, Harke oder Rechen zu verwenden, um Laub zu beseitigen. Übrigens kann Laub im Garten auch nützlich sein. Werden Reisig- oder Laubhaufen an entlegener Stelle im Garten errichtet, dienen sie einheimischen Tieren wie dem Igel als Winterquartier. Zudem schützt eine Laubschicht weniger robuste Pflanzen vor dem winterlichen Frost.
Eingetragen am: Montag, 11. Januar 2010 | Kategorie: Garten.