Am 31. Oktober werden alljährlich Halloweenfeste gefeiert. Auch hierzulande laufen mittlerweile viele Kinder in meist gruseligen Kostümen im Dunkeln von Haus zu Haus, um Süßigkeiten zu ergattern. Wichtigstes Dekorationselement auf jeder Halloween-Party ist ein ausgehöhlter Kürbiskopf, der ein möglichst schauriges Gesicht haben sollte, das noch dazu von Kerzen oder Teelichten ausgeleuchtet wird.
Das Schnitzen hat an Halloween Tradition. Schon vor Jahrhunderten beschäftigten sich die Iren damit, Rüben auszuhöhlen und mit Kerzen zu versehen. Später dann verwendete man anstelle von Rüben große, runde Kürbisse. Mit dem Schnitzen des Halloween-Kürbisses sollte man nicht zu früh beginnen. Zwar kann man den Kürbis bereits einige Wochen vor dem Ereignis kaufen und trocknen lassen, das Schnitzen aber besser erst kurz vorher in Angriff nehmen! Mit einem spitzen Küchenmesser schneidet man oben einen etwa handgroßen Teil des Kürbisses ab. Dieses Stück wird vom Fruchtfleisch befreit und dient später als Deckel. Der nächste Arbeitsschritt ist recht mühevoll, denn nun muss der komplette Kürbis ausgehöhlt werden. Dazu verwendet man am besten einen Esslöffel. Übrigens muss man das Fruchtfleisch nicht wegwerfen, denn daraus können leckere Desserts, Getränke oder Vorspeisen gezaubert werden. Tolle Kürbis Rezepte stehen im Internet zum Download bereit.
Ist der Kürbis endlich ausgehöhlt, zeichnet man mit einem Stift das spätere Gesicht auf. Dann wird mit einem Messer das Gesicht ausgeschnitten und der Kürbiskopf ist fertig. Zum Schluss stellt man ein Teelicht hinein und kann sich im Dunkeln an dem schaurig-schönen, weithin leuchtenden Fratzengesicht als herbstlicher Dekoration erfreuen.
Eingetragen am: Montag, 11. Januar 2010 | Kategorie: Dekoration.