Die Energieersparnis von Holzhäusern beginnt bereits beim Bau eines solchen Hauses. Das Holz hat ein geringeres Gewicht als Stahlbeton, der normalerweise verbaut wird, und das einfache Bearbeiten sowie der erleichterte Transport der Teile führen zu einer kürzeren Bauzeit.

Im verbauten Holz ist zudem von Natur aus Sauerstoff gebunden, was aufgrund der besseren Wärmespeicherung Heizkosten im Winter verringert. Deswegen werden bei Holzhäusern auch die Bedingungen von Energiesparverordnungen ohne Probleme erfüllt. Auch die bei Stein – oder Betonbauweise notwendige Trocknungszeit der Materialien, die zirka drei Jahre andauert und mit Luftentfeuchtern etc. unterstützt werden sollte entfällt bei einem Holzhaus, das Holz wird bereits bei der Verarbeitung ausreichend getrocknet.

Zusätzlich zu den oben genannten Kriterien, kann bei einem Holzhaus durch besondere Energiesparmaßnahmen noch weitere Energie gespart werden: Eine dreifache Verglasung der Fenster führt in Kombination mit starker Dämmung der Wände und des Dachs zu einer nahezu perfekten Isolierung gegen kalte Außentemperaturen; Heizkosten werden stark minimiert, auch dadurch, dass Abwärme beim Kochen, Waschen etc. direkt zum Heizen des Hauses verwendet wird.

Gute Bodenisolierung verhindert, dass Kälte vom Untergrund her ins Haus gelangt, und eine Ausrichtung der Hauswand mit vielen Fenstern zum Süden hin gerichtet sorgt dafür, dass viel Sonnenenergie in Form von Wärme und Licht ins Holzhaus gelangt, sowohl im Sommer als auch im Winter.Wenn man sich dazu entschließt, sein Holzhaus als sogenanntes “Energiesparhaus KfW 60″ bauen zu lassen, also im Niedrigenergiehausstandard, so sind auch zahlreiche Zuschüsse vom Staat möglich, in Form von zum Beispiel Darlehen mit besonders niedrigem Zinssatz.